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Die gesetzliche Rente reicht nicht aus!
Schon jetzt muss ein Rentner
ohne ein zusätzliches Einkommen recht sparsam leben: Die durchschnittliche monatliche Rente betrug 2007 nur € 717.* Die Situation wird sich in Zukunft noch verschärfen, wenn das Rentenniveau immer weiter nach unten geht.
SOFERN SIE ANSPRUCH AUF GESETZLICHE RENTENLEISTUNGEN HABEN, SOLLTEN SIE IHRE RENTENINFORMATION GENAUER LESEN:
- Bei den Angaben zur Rentenhöhe handelt es sich um Bruttorenten. Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind von diesem Betrag noch abzuziehen. Genau wie die Einkommensteuer. Bei einem Renteneintritt 2010 sind 60 % der Rente einkommen steuerpflichtig. Dieser Prozentsatz steigt kontinuierlich an, bis im Jahr 2040 die Rente zu 100 % besteuert wird.
- Bei der Renteninformation geht man bereits von der Rente mit 67 aus. Will man vor Erreichung der neuen Regelaltersgrenze in Rente gehen, verringern Abschläge die Rentenleistung.
- Es wird davon ausgegangen, dass der Versicherte „Beiträge wie im Durchschnitt der letzten fünf Kalenderjahre“ zahlt. Viele Biografien beinhalten jedoch auch Unterbrechungen im Arbeitsleben: Jobwechsel, Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Teilzeit beschäftigungen und auch Zeiten der Selbstständigkeit.
- In der Renteninformation wird mit einer Inflationsrate von 1,5 % gerechnet. Die durchschnittliche Inflationsrate seit 1970 liegt jedoch bei 3,1 %. (stat. Bundesamt)
- Zudem sollte man sich bei der Rentenberechnung darüber im Klaren sein, dass insgesamt 45 Beitragsjahre vorausgesetzt werden. Diese Zeiträume werden regelmäßig nicht erreicht. So liegt die durchschnittliche Beitragsdauer bei Männern bei rund 40 Jahren. Frauen zahlen gerade mal 22 Jahre lang in die Rentenkassen ein.
* Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Rentenversicherungsbericht 2008
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